Wählen Sie die passende Schreibstrategie

Der kleine Schreibcoach

Die Schreibprozessforschung hat zehn verschiedene Schreibstrategien oder Schreibtypen herausgearbeitet:

Da gibt es das Drauflosschreiben, wie wir es bei der écriture automatique eines André Breton oder Paul Nizon finden, da gibt es das Mehrversionenschreiben, wie wir es bei Friedrich Dürrenmatt oder Heinrich Böll finden.
Émile Zola hingegen gehört zu den Planenden Schreibern, die erst Stichpunkte sammeln, gliedern, planen und dann schreiben, während Hermann Hesse oder Jean-Jacques Rousseau viele ihrer Texte im Kopf formulierten und dann "nur" noch niedergeschrieben.
Franz Kafka wiederum schrieb einzelne, nicht unbedingt zusammenhängende Textteile, die erst in einem späteren Schritt zusammengefügt wurden.
Beobachten Sie einmal Ihren Schreibprozess. Wie entsteht Ihr Text? Schreiben Sie drauflos, entwickeln Sie Ideen und Formulierungen bereits im Kopf und schreiben anschließend, planen Sie (akribisch) oder schreiben Sie gerne Entwürfe, die Sie dann ein- oder mehrmals überarbeiten oder gehören Sie zu den Textteil-Schreibern?
Es gibt, was die Schreibstrategien anbelangt, kein Richtig oder Falsch. Eher gibt es ein Passend oder Unpassend. Wesentlich ist dabei Ihre Zufriedenheit sowohl beim Schreiben als auch mit dem fertigen Produkt.

Wenn Sie einmal mit unterschiedlichen Schreibstrategien experimentieren wollen, so finden Sie im Internet eine wunderbare pdf-Datei von Katrin Girgensohn.



Bild: © Anatoly Maslennikov_Fotolia


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